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UGR LOgo

Service

Kostenloses Online-System für Energiebuchhaltung

Seitens des Landes NÖ wird für die Gemeinden kostenlos ein Online-Energiebuchhaltungssystem zur Verfügung gestellt. Es handelt sich um das Produkt EMC der Fa. Siemens.

Vorteile des Systems

Die großen Vorteile dieses Systems liegen darin, dass kein Installationsaufwand besteht, weil es über das Internet abrufbar ist und sehr einfach bedient werden kann. Mit wenigen Handgriffen können Berichte und Auswertungen generiert werden. Ab dem Frühjahr 2012 können sich Gemeinden beim Land NÖ melden, um die Zugangsdaten zum System und eine Einschulung zu erhalten, sowie die Erfassung der Objekte durch die Energieberater des Landes zu veranlassen. 

Datenerhebung und Nutzung

Bei Online-Energiebuchhaltungssystemen werden eingegebene Verbrauchsdaten mit Klimadaten ergänzt (z.B. HGT = Heizgradtagzahl, Ermittlung durch ZAMG), sodass die Verbrauchsdaten einzelner Jahre trotz Beeinflussung durch die Witterung vergleichbar werden. Der Vergleich der Daten eines Gebäudes mit anderen Gebäuden gleichen Typs bzw. gleicher Nutzung kann Hinweis auf eventuelle Mängel bzw. auf den allgemeinen energetischen Zustand geben und als Entscheidungsgrundlage für Teil- oder umfassende Sanierungen dienen. Denn nur wenn der aktuelle Zustand eines Objektes und der Energieverbrauch bekannt sind, können vernünftige Ansätze für eine Sanierung bzw. Optimierung gefunden werden.

Welche Daten werden bei der Energiebuchhaltung erfasst und ausgewertet?

Vorwiegend werden Energiedaten und Energieverbrauchsdaten der eingesetzten Energieträger wie Strom für Heizung, Beleuchtung und Lüftung bzw. für Antriebe/Produktionsprozesse, als auch Erdgas, Heizöl, Stückholz, Hackgut, Pellets usw., aber auch der Wasserverbrauch (wenn möglich in Kaltwasser und Warmwasser unterteilt) erhoben und aufgezeichnet. Die Datenerhebung ist allerdings nur die eine Seite. Wenn die erhobenen Daten nicht ausgewertet werden, sind diese nahezu wertlos. Erst wenn die Verbrauchsdaten z.B. mit Vorjahresdaten verglichen werden, sind sie aussagekräftig. Wenn diese dann auch noch in Relation zu relevanten Größen gesetzt werden, gewinnen sie erheblich an Bedeutung. So kann man Verbrauchsdaten in Bezug zu einer konditionierten Fläche setzen, man kann Relationen zu Kindergartenplätzen in Kindergärten, zu Heimplätzen in Pflegeheimen, zu Schüleranzahlen in Schulen usw. herstellen. Die Krönung liegt dann darin, dass diese Relationen noch mit anderen Gebäuden gleichen Typs und gleicher Nutzung aus anderen Gemeinden verglichen werden können. Dann erst ist die Aussagekraft perfekt.

Elektronische Erfassung oder manuelle/visuelle Erfassung?

Die manuelle/visuelle Erfassung/Ablesung der Daten ist die einfachste Methode und auch jene Methode bei der das Bewusstsein für Energieverbrauch geschaffen wird. Mit der monatlichen Erfassung der Daten erhält der/die  „EnergiebuchhalterIn“ ein Gespür für die Dimensionen und gravierende Veränderungen fallen sofort auf, ohne aufwendige Berichte generieren zu müssen.
Die elektronische Erfassung ist natürlich die komfortabelste Methode, allerdings mit einmaligen Investitionskosten für die Zähler, die Übertragungseinrichtung bzw. Auslesegeräte als auch mit laufenden Kosten z.B. für GSM-Gebühren usw. verbunden. 

Weiterführende Informationen

Umwelt-Gemeinde-Service der eNu
Tel. +43 (0) 2742 22 14 44
gemeindeservice@enu.at

Anmeldung und Beratung

Amt der NÖ Landesregierung, Abteilung RU3 – Umwelt und Energiewirtschaft
Landhausplatz 1, 3109 St. Pölten
Ing. Franz Patzl
Tel. +43 (0) 2742 9005 14787
franz.patzl@noel.gv.at

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Dieses Projekt wird vom Europäischen Fonds für regionale Entwicklung finanziert. Nähere Informationen zu IWB/EFRE finden Sie auf www.efre.gv.at

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