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Ober-Grafendorf

Stimmen zu e5 in Ober-Grafendorf

Stimmen aus der Gemeinde Ober-Grafendorf zur Unterzeichnung der e5 Basisvereinbarung.

VertreterInnen der Gemeinde Ober-Grafendorf
© A. Huber

Die Marktgemeinde Ober-Grafendorf hat sich großes Know-how im Stromhändlerbereich angeeignet. Dieses Eigenengagement und das Ergreifen von gemeindeeigenen Möglichkeiten sind auch zentrale Punkte bei e5. Gibt es hier einen Zusammenhang für den e5-Beitritt bzw. was waren die Beweggründe e5 in Ober-Grafendorf zu starten?

Bgm. DI (FH) Rainer Handlfinger:
Ja, der Zusammenhang ist nicht von der Hand zu weisen. Wir haben nach einem Partner gesucht, der uns berät und mit Wissen versorgen kann, wie man Projekte im erneuerbaren Bereich umsetzen kann. Gerade in den Details liegen ja oft rechtliche Stolpersteine verborgen. Genau hier liegt der Vorteil, da man kann sich mit anderen e5 Gemeinden austauschen und schauen kann, wie die an die Sache herangegangen sind. Das erspart viel unnötige Zeit und vor allem Probleme. Im Gegenzug stellen wir das Know-how im Stromhändlerbereich genauso uneigennützig den anderen Gemeinden zur Verfügung. Warum sich Ober-Grafendorf im Stromhändlerbereich wissen angeeignet hat ist auch leicht erklärt: Es gibt 4 Wasserkraftwerke im Werksbach in Ober-Grafendorf. Diese Kraftwerke produzieren ca. 1000 Megawattstunden pro Jahr. Feine Sache dachten wir uns, doch wie können wir den Strom kaufen? So haben wir alle Lösungen inhaltlich überprüft und die einzige Möglichkeit (abgesehen von einer Direktleitung) weiterverfolgt.

Es gibt einige innovative, nachhaltige und interessante Firmen in Ober-Grafendorf (Anm.: Styx-Naturkosmetik, Sto, Zottlötterer-Wirbelkraftwerk). Gibt es Überlegungen diese bei e5 miteinzubeziehen bzw. mit ihnen zu kooperieren?

Bgm. DI (FH) Rainer Handlfinger:
Als e5 Gemeinde legen wir viel Wert auf das Wissen und die Erfahrung unserer Betriebe, die sehr viel Know-how aufwenden um ihre Produkte ökologisch zu optimieren. Wir wollen mit unseren Betrieben gemeinsam den Wirtschaftsstandort Ober-Grafendorf im ökologischen Sinn weiterentwickeln. Da unsere Entwicklung auch den Betrieben zu Gute kommen soll, wollen wir die Unternehmen eng in die Entscheidungsfindung miteinbeziehen. Gerade wenn es um die erneuerbare Energie geht muss nicht jeder das Rad neu erfinden. Ganz im Gegenteil, ich sehe es als Aufgabe der öffentlichen Hand den Betrieben beim Umstieg von fossilen auf erneuerbare Rohstoffe unterstützend zur Seite zu stehen.


 

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