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Aktuelles

Von der Donau bis ins Waldviertel

Mehr als 40 TeilnehmerInnen von e5- Gemeinden aus Salzburg, der Steiermark und Niederösterreich besuchten im Juni das jüngste e5 Bundesland Niederösterreich und besichtigten vorbildhafte Projekte und e5-Gemeinden.

e5 Exkursion
© eNu

Als erste Station wurde das AKW Zwentendorf besichtigt.
Dies war eine anschauliche Reise in die Energiegeschichte der 70er Jahre. Damals war man noch weit entfernt von Fragestellungen wie "Lebenszyklusanalysen" und "Nachhaltigkeit". Das AKW Zwentendorf hätte eine Erzeugungsleistung von mehr als 700 MW bieten sollen. Nach der Abstimmung 1978 wurde noch ein Konservationsbetrieb durchgeführt, so dass es jederzeit an das Netz gehen hätte können. Dieser wurde jedoch ebenfalls Ende der 80er beendet und somit das Thema als erledigt angesehen. Aus heutiger Sicht durchaus erfreulich, wird nun grüner Strom aus Photovoltaik produziert. Das AKW ist somit ein grünes Kraftwerk und liefert doch noch Strom.

GEA Schuhwerkstatt (Schrems)

Die Marke "Waldviertler" steht nicht nur für Schuhe, sondern auch für ein Geschäftsmodell und Produktionsphilosophie getragen durch den Chef Heinrich Staudinger. Durch kreative Finanzierungsmodelle verzeichnet die GEA einen stetigen Anstieg der Produktion und stellt laufend neue MitarbeiterInnen ein. Allein mehr als 30 neue Arbeitsplätze konnten bereits in diesem laufenden Jahr geschaffen werden. Dies stellt einen wichtigen Beitrag für die Region und deren EinwohnerInnen dar.

Großschönau

Die e5-Gemeinde Großschönau hat bereits 3 e’s und ist somit auch bereits berechtigt um den EEA Silver Award anzusuchen. Die Gemeinde ist eine niederösterreichische Vorreitergemeinde im Energiebereich. So wird bereits ein wesentlicher Teil der Gemeinde mit Biomassefernwärme versorgt und 2007 wurden Passivhäuser zum Probewohnen errichtet. 2011 wurde ein Ausstellungs-, und Fortbildungszentrum eröffnet. Aktuell führt eine Ausstellung durch die menschliche Zeitgeschichte, mit Fokus auf Ressourcen-, Energie- und Nachhaltigkeitsthemen.

Wieselburg

Als zweite Station wurde die e5-Stadt Wieselburg besucht, welche ebenfalls bereits 3 e’s verdient hat. Im Haus der Zukunft stellten Vertreter der Brauerei und Fernwärme die Leistungen im Energiebereich vor. Die Brauerei stellt einen wesentlichen Betrieb der Stadt dar, welcher neben Arbeitsplätzen, Wertschöpfung und gutem Bier auch die Stadt mit Abwärme mitversorgt. Die Fernwärmeversorgung in Wieselburg wird aus Biomasse bereitgestellt. Dabei wurde darauf geachtet, dass sich das Heizwerk gut in das Stadtbild integriert. Weiters wurde bereits begonnen Lichtpunkte in der Stadt auf LED Leuchtmittel umzustellen. Besichtigt wurde auch die solare Stromtankstelle vor dem Rathaus, sowie frei aufgestellte Photovoltaikanlagen.

Eindrücke

EFRE-Logo

Dieses Projekt wird vom Europäischen Fonds für regionale Entwicklung finanziert. Nähere Informationen zu IWB/EFRE finden Sie auf www.efre.gv.at

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