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das e5-Programm

Ablauf des e5-Programms in einer Gemeinde

Der Prozess im e5-Programm setzt sich aus Einstiegsphase, kontinuierlicher Programmarbeit und darauf folgender externer Prüfung und Auszeichnung zusammen.

Ablauf des e5-Programms
© eNu

Einstiegsphase

Die Gemeinde unterzeichnet eine Basisvereinbarung mit dem e5-Programmträger, der Energie- und Umweltagentur NÖ. In dieser Basisvereinbarung bekennt sich die Gemeinde zu den Grundsätzen und „Spielregeln“ des Programms. Im Gegenzug erhält die Gemeinde fachliche und organisatorische Unterstützung von der Betreuungsorganisation. Jeder e5-Gemeinde wird ein/e e5-BetreuerIn zur Seite gestellt.

Anschließend wird ein e5-Team gebildet, das für die Umsetzung des e5-Programmes in der Gemeinde verantwortlich ist. Dieses Team setzt sich aus VertreterInnen der Gemeindepolitik und Verwaltung, sowie engagierten BürgerInnen, ExpertInnen, VertreterInnen von Unternehmen, Umweltschutzorganisationen, etc. zusammen.

In einem ersten Schritt überprüft dieses e5-Team gemeinsam mit seiner e5-Betreuungsperson anhand eines Maßnahmenkataloges, welche Möglichkeiten einer verbesserten Energienutzung in der Gemeinde bereits eingesetzt werden. Die Ergebnisse dieser Analyse und das auch so erarbeitete Stärken-Schwächen-Profil sind die Basis für die weitere Arbeit.

Kontinuierliche Programmarbeit

Nach Abschluss der Einstiegsphase beginnt für die Gemeinde und das e5-Team die kontinuierliche Programmarbeit. Hier findet die eigentliche energiepolitische Arbeit statt. Ausgehend von der Analyse sorgt das e5-Team dafür, dass konkrete Projekte geplant, vom politisch zuständigen Gremium beschlossen und schließlich auch umgesetzt werden.

Wesentlich bei der kontinuierlichen Programmarbeit ist auch, dass im Jahresrhythmus Bilanz über die Programmarbeit gezogen wird. Dabei wird auch das energiepolitische Arbeitsprogramm überprüft und bei Bedarf angepasst und um neue, zusätzliche Projekte erweitert.

Externe Prüfung und Auszeichnung

Alle drei Jahre unterzieht sich die Gemeinde einer Bewertung durch eine unabhängige Kommission. So wie Restaurants mit Hauben ausgezeichnet werden, bekommen erfolgreiche e5-Gemeinden dabei - je nach Umsetzungsgrad der möglichen Energieeffizienzmaßnahmen - ein bis fünf „e“ verliehen.

Gemeinden, die am e5-Programm teilnehmen, nehmen zugleich auf europäischer Ebene am Programm European Energy Award® teil. Hat die Gemeinde mindestens 50% der möglichen Maßnahmen umgesetzt, so wird sie mit dem European Energy Award® ausgezeichnet, hat die Gemeinde sogar einen Umsetzungsgrad von mindestens 75% erreicht, kann sie sich um den European Energy Award® Gold bewerben.

EFRE-Logo

Dieses Projekt wird vom Europäischen Fonds für regionale Entwicklung finanziert. Nähere Informationen zu IWB/EFRE finden Sie auf www.efre.gv.at

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